“Damaskus wird ein zerfallener Steinhaufe und die HerrlichkeitIsraels wird dünn sein”. Damaskus wird nun von Usrael-Militanten stetig bombardiert

Siehe, Damaskus wird keine Stadt mehr sein, sondern ein zerfallener Steinhaufe.  2 Die Städte Aroer werden verlassen sein, daß Herden daselbst weiden, die niemand scheuche. 3 Und es wird aus sein mit der Feste Ephraims; und das Königreich zu Damaskus und das übrige Syrien wird sein wie die Herrlichkeit der Kinder Israel, spricht der HERR Zebaoth.
4 Zu der Zeit wird die Herrlichkeit Jakobs dünn sein, und sein fetter Leib wird mager sein. 7 Zu der Zeit wird sich der Mensch halten zu dem, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden auf den Heiligen in Israel schauen,12 O weh der Menge so großen Volks! Wie das Meer wird es brausen; und das Getümmel der Leute wird wüten, wie groß Wasser wüten. 13 und wird sie verfolgen, wie der Spreu auf den Bergen vom Winde geschieht und wie einem Staubwirbel vom Ungewitter geschieht. 14 Um den Abend, siehe, so ist Schrecken da; und ehe es Morgen wird, sind sie nimmer da. Das ist der Lohn unsrer Räuber und das Erbe derer, die uns das Unsre nehmen” (Jesaja 17).

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Während die Genfer Verhandlungen über Syrien nirgendwohin führen, werden die Flächenbrand-Kriegsgerüchte  in und um Syrien immer lauter. Syrien liegt in Trümmern – nur Damaskus bleibt teilweise intakt, wird aber jetzt auch angegriffen. Es scheint, dass das ganze Land zu einem Haufen von Ruinen werden soll.

Ghouta/Damaskus Nov. 2017

A man stands on the rubble of damaged buildings after an airstrike on the rebel-held town of Mesraba in the eastern Damascus suburb of Ghouta, Syria, November 26, 2017. REUTERS/Bassam Khabieh

 Reuters 27 Nov. 2017: Am Montag haben 13 Granaten das von der Regierung gehaltene Damaskus und seine Umgebung getroffen, berichtete  das syrische staatliche Medium SANA.
Mindestens 147 wurden durch Luftangriffe und Beschuss getötet, seit die syrische Armee vor fast zwei Wochen mit russischer Luftmacht die Offensive gestartet hat, um das von  belagerten Rebellen gehaltene östliche Ghouta  zu nehmen
Die Enklave wird seit 2012 von Assad-Truppen belagert, aber die Belagerung hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert, da die Routen, die zum Schmuggeln von Nahrungsmitteln genutzt wurden, geschlossen wurden. Die Bewohner sind so knapp mit Nahrungsmitteln versorgt, dass sie Müll essen, vor Hunger ohnmächtig werden und ihre Kinder dazu zwingen, an alternierenden Tagen zu essen, wie das U.N. World Food Program letzte Woche in einem Bericht mitteilte.

 Activist Post 24 Nov. 2017 von Brandon Turbeville: Während die Vereinigten Staaten weiter wild jammern und die tatsachen-widrigen Behauptungen über chemische Waffen, Assads angebliche “Brutalität” und die vermeintlichen “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” des SAA fördern, sind ihre seit 2011 finanzierten Kämpfer  nach der Definition von Terrorismus in Damaskus tätig, wie wir sprechen. Seit fast zwei Wochen schiessen Terroristen in Gebieten wie Jobar und Ghouta Raketen und Mörser wahllos auf Zivilisten im alten und neuen Damaskus.

Als Reiseblogger, Fotograf und Schriftsteller schrieb Ilir Morina (der derzeit in Syrien ist) am 9. November: “Damaskus wurde gestern und heute von Terroristenmörsern schwer angegriffen. Es gab viele Opfer. Die Kriegsgeräusche scheinen zwischen den Terroranschlägen gegen Zivilisten und den Angriffen der syrischen Armee gegen die Terroristen konstant zu sein.
Das sind die Geräusche, die die Menschen von Damaskus seit über sechs Jahren hören. Nicht nur die Geräusche natürlich. Zusammen mit den Geräuschen sah man die zerrissenen Körper von Angehörigen und Nachbarn, die zerstörten Häuser, Schulen, Geschäfte.
In der Tat hat es an Häufigkeit und Intensität zugenommen”.

Sputnik 18 Nov. 2017: Seit den letzten Monaten verschärft  sich der Beschuss der syrischen Hauptstadt durch die Milizen der Daesh. Der letzte Vorfall ereignete sich am 16. November, bei dem eine Person getötet und weitere 13 verletzt wurden.
Nach Angaben der Quelle hat der Beschuss erhebliche Sachschäden verursacht.

The Times of Israel 26 Nov. 2017: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den syrischen Präsidenten Bashar Assad gewarnt, Israel werde  in den syrischen Bürgerkrieg militärisch eingreifen, wenn Assad dem Iran offiziell die Erlaubnis erteile, eine Militärpräsenz in Syrien aufzubauen, berichtete das israelische Fernsehen am Sonntagabend.

Haaretz 16 Nov. 2017: Iranische Basis in Syrien

Nach Angaben eines namentlich nicht genannten israelischen Regierungsbeamten sollen Milizen, die mit dem Iran in Verbindung stehen, im Rahmen des syrischen Waffenstillstands in einigen Gebieten Positionen von bis zu fünf bis sieben Kilometern von der israelischen Grenze  entfernt halten können, berichtete Reuters vor zwei Wochen.
Jedoch, Assad hat nun Israel eine entemilitarisierte Zone von 40 Km Breite angeboten – die Netanjahu annehmen wolle – angeboten. 

Davor hatte Netanjahu Putin, dem russischen Verteidigungsminister Shoigu und dem französischen Präsidenten, Macron, den gleichen Bescheid über Irans Basen gegeben.

Vor dem Hintergrund der steigenden Spannungen, erklärte  Ali Jafari, Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden  am Donnerstag, dass jeder zukünftige Krieg in der Region die Vernichtung von Israel  bedeuten würde.  

 Global Res. 27 Nov. 2017: Mitte November sprach Netanjahu vor der Generalversammlung der Jewish Federation of North America. Er wiederholte einen vor langer Zeit diskreditierten Ente und sagte:“Der Iran plant, sich in Syrien mit der erklärten Absicht, Syrien als Basis für die Zerstörung Israels zu nutzen, militärisch zu verschanzen.”

Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, einer nicht existierenden iranischen Bedrohung zu begegnen – gelobte, falls nötig, allein zu handeln und drohte den syrischen und iranischen Streitkräften im Land den Krieg an.

Stephen Lendman fragt: “Wird Israel seine drohende Reaktion durchsetzen? Wird es Konfrontation mit Teheran und Moskau riskieren? Wird Washington in seinem Namen eingreifen und einen größeren Krieg als bisher  riskieren?”

 Kommentar
In der Tat hat Trump schon beschlossen, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen – oder besser gesagt, dies wurde bereits 2001 beschlossen – so NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark. Clark ist Jude.

Israel und Saudi-Arabien haben sich in der Vorbereitung auf einen Krieg gegen den Iran verbündet – und ein durchgesickertes Telegramm verrät, dass diese beiden Länder diesen Krieg provozieren wollen.
NATO-Generäle haben erklärt, dass der israelische Krieg gegen die Iran-verbündete Hisbollah  unvermeidlich sei.

Dies geschieht, wie Netanjahu verzweifelt danach strebt, ein Gesetz verabschiedet zu bekommen, das ihm Immunität  gewähren würde, während seine Korruptions-Anklagen sich  mehren  – und wie die USA erklären, sie wollen jahrzehntelang als Besatzungsmacht in Nordsyrien bleiben – nachdem ihr verbündeter ISIS besiegt worden ist. Natürlich widersetzen sich Russland und Syrien.

 

 

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