Wirklich gefährlich? Trumps geistiger Mentor sagt: “Gott” hat Trump die Autorität gegeben, Kim Jong-Un zu stürzen”.

CBN News 8 Aug. 2017: Pastor Robert Jeffress, ein langjähriger evangelischer Unterstützer von Donald Trump, hat soeben eine Erklärung veröffentlicht, dass der Präsident die moralische Autorität habe, Kim Jong-Un zu stürzen. “Wenn es darum geht, wie wir mit bösen Regenten umgehen sollen, ist die Bibel im Buch der Römer sehr klar: “Gott hat den Machthabern die volle Macht gegeben, nötige Mittel – einschließlich des Krieges – zu benutzen, um das Böse zu stoppen. Im Fall von Nordkorea hat Gott dem Trump die Autorität gegeben, Kim Jong-Unzu stürzen”.

Ich bin froh, dass unser Präsident – im Gegensatz zu dem, was wir mit vergangenen Regierungen gesehen haben, die bestenfalls eine schäbige Haltung gegenüber Diktatoren und Unterdrückern hatten – keine Bedrohung gegen das amerikanische Volk dulden will. Wenn Präsident Trump eine rote Linie zieht, wird er sie nicht streichen, sie verschieben oder  davon einen Rückzieher machen. Gott sei Dank für einen Präsidenten, der es damit ernst meint, unser Land zu schützen.”

 Krieg mit Nordkorea sehr unwahrscheinlich! Auch dänische Experten sagen, Krieg sei undenkbar – und logisch würde man sagen, dass sie recht haben.
Jedoch, dies ist nicht logisch: Es ist ein metaphysischer Kampf, wie Putin Mentor Alexandr Dugin erklärt.

In seiner 2001er Ansage von 7 Schurkenregierungen, die gestürzt  werden sollten, nannte General Wesley Clark NICHT Nordkorea

Kommentar
Also was hat Paulus den Römern geschrieben?
Römer 13:1 “Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. 2Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen. 3 Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben.4 Denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut. 

Das ist  klare  Rede – aber es ist die Rede des Theologen, Paulus – nicht von Jesus Christus, der die 10 Gebote bestätigte (Matthäus 5,17-21) – einschließlich “Du sollst nicht töten” – außer in Selbstverteidigung (Lukas 22:35) -38).

Nun ist die Frage: Wird Trump in “Selbstverteidigung” handeln – oder hat er eine böse Nation provoziert, mit der er nichts zu tun haben sollte? Will die falsche korporative US Verfassung der London City  für Washington DC von 1871  einfach Krieg mit dem Schurkenstaat Nordkorea, weil es keine Rothschild Bank hat – wie es mit Afghanistan, dem Irak, Libyen, Syrien – und bald mit dem  Iran auch der Fall ist/war?

Es ist sehr gefährlich und demagogisch, wenn die Bibel als Vorwand für imperialistische Grossmachts-Politik verwendet wird.
Links SS Koppelschloss: Gott mit uns!
Als die Neu-England-Siedler das Land der Indianer raubten und diese ausrotteten/vertrieben haben die Siedler die Indianer mit den Kanaaniten verglichen, die auf Gottes oder vielmehr auf Josuas  Befehl getötet und vertrieben wurden! 

Was Paulus schrieb, war ein politischer Schachzug unter dem Eindruck, dass die christliche Gemeinde in Rom  so glaubenseifrig war, dass sie im Begriff war, gegen den bösen römischen Kaiser Nero zu rebellieren – was das Ende des neu gegründeten Christentums bedeutet hätte.

 

 The Daily Mail 9 Aug. 2017:  Wie Senator John McCain, der keine Erklärung von irgendjemandem über die Gefahren des Krieges braucht  es gestern ausdrückte: “Die großen Führer, die ich gesehen habe, drohen nicht, wenn sie nicht bereit sind, zu handeln, und ich bin mir nicht sicher, dass Präsident Trump  zum Handeln bereit ist. Ich mache eine Ausnahme von den Kommentaren des Präsidenten, weil man in der Lage sein muss, das zu tun, was man sagt, das man tun will.”
Genau.
Trump verhöhnte wiederholt Präsident Obama wegen seines Versagens, auf seine rote Linie der chemischen Waffen des syrischen Diktators, Bashar al-Assad, zu agieren, und sagte, dass es Amerika  schwach erscheinen liesse – was es tat.
Jetzt läuft er selbst das Risiko, das Gleiche zu tun. Oder schlimmer noch, er fühlt sich gezwungen, etwas Feuer und Wut zu entfesseln, um  stark zu erscheinen.

Kommentar
Das ist die Pointe. Unberechenbarer Präs. Trump spricht sich in eine Situation, aus der er sich vielleicht nicht wieder zurückziehen kann, ohne das Gesicht zu verlieren. Außerdem ist er unter starkem Druck von den Neokonservativen und dem militärindustriellen Komplex, um einen neuen Krieg zu starten – das kann seine letzte Chance sein, zu vermeiden, verdrängt oder getötet zu werden.
Nun bekommt er dazu einen unechten, verdrehten Gottes-Segen.
Denn wenn alle Herrscher von Gottes Gnade seien – welches Recht hat dann Trump, einen Kollegen zu stürzen?

Zum Glück gibt es keine Angriffs-Aktivität seitens der USA

Trump sollte es sich reiflich überlegen  – denn Nord-Korea ist eine harte Nuss zu knacken

 

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