Heutige Stimmung unter Russen: “Die Regierung kümmert sich – betrügt uns aber unweigerlich. Wir sind arm und machtlos”

Kurzfassung: Wir hören viel von ”den Russen”, die immer noch als als das Schreckbild des Bösen in den Medien dargestellt werden – denn in der hegelschen Dialektik wird immer eine böse Antithese zur eigenen gerechten These benötigt.

Wie ich früher geschrieben habe, umgibt sich Putin mit reichen jüdischen Oligarchen, die das Volk ausraubt – und selbst verfügt Putin über die russische Staatskasse.
Wie beeinflusst das das Leben der Russen? Wie ist die Stimmung unter den Russen – denn wenn hungrige Russen einen charismatischen Führer finden, könnte es für Putin gefährlich werden.

Zwar hat Putin noch mehr als 80% Zustimmung – aber mit seiner Regierung ist das Volk ser missvergnügt. Putin macht das Volk stolz auf Russland – aber auf Dauer dämpft das nicht das Knurren der Mägen: 40% der Russen sind so arm, dass sie nur Geld für Essen haben – oder nicht einmal das (Suppenküchen). Selbst der “Mittelstand”  hat sehr geringe Ersparnisse.
Die meisten können nur kurzsichtg ihre Leben planen – oder gar nicht.

Die Russen empfinden, dass die herrschenden Behörden allein die Ereignisse kontrollieren und dass ihre eigenen Handlungen keine Auswirkungen haben.
Gleichzeitig aber sind die meisten Russen optimistisch.

Das russische Volk hat gleichzeitig zwei widersprüchliche Überzeugungen, und zwar dass der Staat “sich um das Volk kümmere” und dass “der Staat die Menschen unweigerlich betrügt”.
Derzeit haben die Behörden keine kohärente oder positive Sicht auf die Zukunft des Landes, 
 Es gibt Rückgang des Lebensstandards, Kürzungen bei Sozialdienstleistungen und eine Verringerung der Beschäftigungsmöglichkeiten.

“Die Russen sind nicht zufrieden mit der Situation und bewundern ihre Regierung nicht – auch wenn Putin selbst populär ist – aber das Ding ist, sie sehen keine Alternative”.

Die russische Erholung von der aktuellen Rezession verlangsamt sich laut dem Wirtschaftsministerium weiter. Der Grund: Die Nachfrage ist gesunken.
Der Einzelhandelsumsatz sank um 14 % im Dezember, wobei die Nahrungsmittelverkäufe sogar mehr als Nicht-Nahrungsmittel-Waren sanken.
Die Kaufkraft des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens in Russland fiel um 10 Prozent von 2013 bis 2016.

Das Volk hat 2 Leuchttürme, die noch richtungsweisend sind: Putin und die jüdische Orthodoxe Kirche. Die werden aber nur richtungsweisend bleiben, wenn der Hunger nicht zu gross wird.
Die USA und NATO arbeiten eben durch Sanktionen, Drücken der Öl-Preise (Russlands wichtigster Export-Artikel) sowie durch Rothschilds Fed-Kontrolle mit der Russischen Zentralbank darauf hin, dass dies geschieht und eine Revolution entsteht.

Trump ist einer jüdischen Mafia unter Rothschild Goldman Sachs und dem Militär-Industriellen Komplex unterworfen und rüstet genau wie Putin in Osteuropa – wohl bald auch in Syrien für Krieg gegen Russland. Putin hält regelmässige enorme Evakuierungs-Übungen, um das Volkabzulenken. 

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Was ist los in und um Russland? Innerhalb der letzten 60 Tage sind 6 – und innerhalb der letzten 1 1/2 Jahre sind 9-russische Diplomaten plötzlich gestorben – meistens außerhalb Russlands – der jüngste Fall war der russische UN-Botschafter Vitalij Churkin. Zero Hedge vermutet, dass  die CIA dahinter steckt.

Am 19. Dezember 2016 wurde der russische Botschafter in der Türkei erschossen. Franz Klintsewitsch, ein Spitzenverbündeter von Putin, sagte, der Geheimdienst eines NATO-Landes stünde hinter der Ermordung  (The Daily Mail 19 Dez. 2016)

https://youtu.be/7C7BM3h9N_4

Ich habe vor kurzem über Geheimpolizei-Chef Putin, seine Siloviki und Oligarchen sowie ihre Korruption und die vielen Morde um Putin geschrieben: The Business Insider 11. March 2018  erwähnt: Alexander Litvinenko, Anna Politkowskaja, Natalia Estemirowa, Stanislaw Markelow und Anastasia Baburova, Boris Nemzow, Boris Beresowski, Paul Klebnikow, Sergej Yushenkow waren Putin-Kritiker und wurden ermordet.

Unsere Medien erzählen uns viel über “die Russen” und ihre Bedrohung für den Westen. Aber wer sind diese schrecklichen Feinde? Sind sie nur Roboter, sind sie wilde Barbaren, die darauf warten, uns anzugreifen, sind sie dazu gehirngewaschen, uns zu hassen? Oder sind sie nur normale Menschen, die durch eine grausame Geschichte – Nazi-Angriff, die sowjetische Diktatur – gekennzeichnet sind. Haben sie Gefühle, Empathie?

Wir wissen so wenig über sie – schon aufgrund ihrer unverständlichen slawischen Sprache.
Ich habe schon versucht, über den Charakter der Russen zu schreiben – wohl wissend, daß eine solche Verallgemeinerung gefährlich ist. Denn natürlich sind die Russen auch Individuen, wie wir von ihren berühmten Autoren wissen.

Leider sind Russland und der Westen von der London City verurteilt,  unversöhnliche Feinde zu sein, und diese Rolle hat sich mit der NWO – und dem »Streit« zwischen der zionistischen London City und und dem Chabad Lubawitsch, Putin – über die Rothschildsche Feds Kontrolle über die Zentralbank Russlands verschärft.

The Moscow Times 23 Jan. 2017:  Putin und seine Kumpels geben den Liberalen niemals das Recht, ein Land zu verändern, das sie meinen, ihnen allein gehöre.

The Moscow Times 24 Jan. 2017: Die russischen Bürger sind nicht erpicht, langfristige Pläne zu machen. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der öffentlichen Meinungsforschung (FOM) machen 48 % der Russen Pläne für bis zu einem Jahr, 20% Plan für 3-5 Jahre, 2 %  für 20 Jahre und 25 % machen überhaupt keine Pläne.
Levada Center-Umfragen berichten über ähnliche Ergebnisse. Nur 5% der Russen machen Pläne für mehrere Jahre oder mehr im Voraus, während 33 % für 1-2 Jahre  planen. Etwa 46 %”wissen nicht, was in den nächsten Monaten passieren wird.”

Unternehmensdirektoren und Manager – Menschen mit den höchsten Einkommen und sozialen Status – machen die langfristigsten Pläne. Die ärmsten, ältesten, am wenigsten gebildeten – die sozial benachteiligten Bürger – neigen dazu, von Tag zu Tag zu leben. Jugendliche, die ihr ganzes Leben vor sich haben, planen nur für die nächsten zwei Jahre.

Der Grund für dieses Verhalten, sagt Denis Volkov vom Levada-Zentrum, ist, die Russen fühlen, dass die herrschenden Behörden alleine die Ereignisse kontrollieren und dass ihre eigenen Handlungen keine Auswirkungen haben.
Gleichzeitig aber gucken die meisten Russen optimistisch in die Zukunft. Nach Angaben von FOM glauben 59 Prozent, dass das Leben in Russland in 20 Jahren besser sein werde – ob sie mit dem Stand der Dinge zufrieden sind oder nicht. Nur 7 Prozent erwarten, dass sich die Situation verschlechtert.

Natürlich könnte diese Trennung zwischen dem allgemeinen Vertrauen in eine helle, aber ferne Zukunft und der praktischen Unmöglichkeit der Vorhersage dessen, was morgen kommt, von den religiösen Ansichten Russlands oder genauer von ihrer quasi religiösen paternalistischen Denkweise stammen.

Selbst Russen, die nicht an Gott glauben, glauben, dass die Behörden – als die einzigen, die das politische und wirtschaftliche Leben beeinflussen – ihre Probleme lösen werden.
Es bleibt jedoch unklar, wie genau die Behörden diese Aufgabe erfüllen und ob sie dies in naher Zukunft tun würden. Der Levada-Zentrumschef Lev Gudkov schreibt, dass das russische Volk zugleich zwei widersprüchliche Überzeugungen habe, dass der Staat “sich um das Volk kümmere” und dass “der Staat die Menschen unweigerlich betrügt”.

Derzeit haben die Behörden keine kohärente oder positive Sicht auf die Zukunft des Landes, um die die Bürger sich sammeln können. Im besten Fall hoffen sie, den Status quo beizubehalten.

Aus diesem Grund machen normale Russen keine konkreten Pläne. Dennoch glauben die Menschen weiterhin an Fortschritte.

Business Insider 27 Dec. 2016: Die meisten Ökonomen glauben, dass die russische belagerte Wirtschaft im Jahr 2017 auf mindestens ein anämisches Wachstum zurückkehren werde. Herr Putin genießt öffentliche Zustimmungsraten von über 80%, und die Wähler überreichten seiner Partei einen massiven Sieg bei den Parlamentswahlen im September. Aber es gibt keinen Grund,  optimistisch zu sein.   Yuly Nisnevich, Politikwissenschaftler an der Higher School of Economics in Moskau,sagt: “Ich sehe keine positiven Veränderungen, nur Worte.”

Auch wenn Russland im kommenden Jahr wieder auf das Wirtschaftswachstum zurückkehrt und die Ölpreise – die wichtigste russische Rohstoffquelle – sich ein bisschen erholen, scheint es keine Hoffnung auf eine Erneuerung des rasanten Wachstums des vergangenen Jahrzehnts zu geben. Dieser Boom hob Millionen von Russen aus der Armut und etablierte Putins Popularität. Aber eine Wiederholung würde die Art von zügigen Reformen, die Putin  versprochen hat, aber  nicht in die Wege leiten.

Wirtschaftsreformen würden zumindest kurzfristig schmerzhaft sein und die meisten Russen zu einer Zeit treffen, in der sie bereits einen Rückgang des Lebensstandards, Kürzungen bei Sozialdienstleistungen und eine Verringerung der Beschäftigungsmöglichkeiten erleiden. Trotz einiger Protestausbrüche war die russische Gesellschaft in den letzten drei schwierigen Jahren überraschend inert. Aber die große Frage ist: wie lange wird das weitergehen.

“Die Russen sind nicht zufrieden mit der Situation und bewundern ihre Regierung nicht – auch wenn Putin selbst populär ist – aber das Ding ist, sie sehen keine Alternative”, sagt Alexei Makarkin, stellvertretender Direktor des unabhängigen Zentrums für politische Technologien In Moskau. “Schwer zu sagen, wann sich das ändern wird.

Trump oder kein Trump, die geopolitischen Spannungen und der Informationskrieg werden nicht plötzlich verschwinden. Unsere beste Hoffnung ist, dass das Schlimmste vermieden werden kann, und wir werden es noch ein Jahr machen.”

Moscow Times 6 Febr. 2017: Die russische Erholung von der aktuellen Rezession verlangsamt sich laut dem Wirtschaftsministerium weiter. Der Grund: Die Nachfrage ist gesunken. Wenn das der Fall ist, bedeutet dies, dass der Rückgang der russischen Wirtschaft trotz der offiziellen Aussagen, dass die Rezession beendetsei,  in vollem Gange ist.

Der Einzelhandelsumsatz sank um 14 % im Dezember, wobei die Nahrungsmittelverkäufe sogar mehr als NichtNahrungsmittel -Waren sanken.
Der russische Mittelstand hat seine Ersparnisse fast erschöpft, sagt Lilia Ovcharova, Direktor der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften /Institut für Sozialpolitik. Bisher haben sich 60 Prozent der Bevölkerung entschieden, keine Einkäufe zu machen oder sich für weniger teure Alternativen zu entscheiden. Jetzt steht diese Zahl bei 75 Prozent. Die Zahl derer, die erwarten, dass die Wirtschaftskrise  für einige Zeit anhält, ist kräftig gestiegen.
Mehr als die Hälfte der Russen hatte keine Einsparungen vor der aktuellen Krise, viel weniger jetzt. Im Durchschnitt legten die Russen nur 10 Prozent ihres Einkommens für Einsparungen in der Zeit  Januar bis November 2016 beiseite, im Vergleich zu  25 Prozent im gleichen Zeitraum im Jahr 2015.

Laut dem HSE, können unter denen, die Einsparungen haben, 70%  einen Monat lang leben, ohne ihren Lebensstil zu ändern, und 33 % nur eine Woche.
Die Realeinkommen sind in den vergangenen drei Jahren zurückgegangen, aber dieser Rückgang beschleunigte sich im Jahr 2016, als die Regierung die Indizierung von Renten und Sozialleistungen für die Inflation stoppte. Die Kaufkraft des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens in Russland fiel um 10 Prozent von 2013 bis 2016.
Nach Angaben der HSE, sahen sich im Jahr 2016 40% der Russen  als arm – was bedeutet, dass ihnen Geld für Lebensmittel fehlt oder dass sie  nur genug für Lebensmittel hatten.

Kommentar
Diese Leute kommen mir anderen Europäern ähnlich vor – aber sie wurden gemobbt und in Armut und Unwissenheit unterworfen – in späteren Jahren durch USA / NATO-Sanktionen.
Sie brauchen LeuchttürmeVladimir Putin und die judaisierte Orthodoxe Kirche.
Wenn aber Putin ihrem allgemeinen sinkenden Lebensstandard nicht abhelfen kann, wird er in der Zukunft Schwierigkeiten  haben – obwohl die unmanipulierten Russen anscheinend ziemlich friedlich sind, aber schrecklich beim Gehirnwaschen – wie von den Russen im Jahre 1917 und die Deutschen in der Endphase des 2. Weltkrieges erlebt haben.

The Telegraph 23 Febr. 2008: Lorthodox-putin-alexei_IIinks: Putin und Patriarch Alexei II.
Obwohl er es nie bestätigte, ist der Patriarch, wie der Präsident, ein ehemaliger KGB-Agent mit dem Codenamen Drozdov, so Archive, die Sowjet-Experten in den 1990er Jahren zugänglich wurden. Viele in der orthodoxen Hierarchie sind auch der Arbeit als KGB Informanten beschuldigt worden – wobei sie viele unschuldige Christen in den Tod schickten. “Im Wesentlichen ist die orthodoxe Kirche eine der wenigen sowjetischen Institutionen, die nie reformiert worden ist”.

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