Die USA und die Türkei haben eine Flugverbotzone in Nordsyrien verhängt

DEBKAfile 24 July 2015:  Türkische Militärquellen berichteten am Freitag, dass US und türkische Luftstreitkräfte eine 40-50km tiefe und 9o Km breite”Teilflugverbotszone”  in Nordsyrien errichtet haben.Sie deckt alles in der Provinz  Idlib bis nach Aleppo.
Stratfor 24 July 2015: bestätigt dies und fügt hinzu: “Die Türkei bereitet sich auf eine militärische Herausforderung in Nordsyrien vor und scheint, eine Art von Verständigung mit den Vereinigten Staaten darüber zu haben, was die nächsten Schritte sein werden.”
i24News 24 JulyHurriyet berichtete, dass  alle syrische Flugzeuge, die versuchen, in  die Flugverbotzone einzudringen, abgeschossen werden.

Dänemark´s Rundfunk 24. Juli 2015: Die türkischen Sicherheits-Operationen gegen den IS(IS), extremistische linke Bewegungen und kurdische militärische Gruppen (in Syrien) werden fortgesetzt, so Ministerpräsident Ahmet Davutoglu und Präsident Recep Tayyip Erdogan, der den Angriff auf den IS(IS) in Nordsyrien als “ersten Schritt” in einem Prozess bezeichnet.

Dies kann zu schweren Verwicklungen mit Russland führen

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6 Responses to Die USA und die Türkei haben eine Flugverbotzone in Nordsyrien verhängt

  1. Klemens says:

    kennt man doch noch von Libyen! Ergebnis bekannt.
    Die Türkei (NATO / Rothschild Land) wird also gegen Assad benötigt, die ISIS ist wohl zu schwach gegen eine richtige Armee anzukämpfen.

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  3. Knobiator says:

    Einzlene Staaten verbieten anderen Staaten, auf ihrem Territorium herumzufliegen?
    Ich staune wieder, daß offenbar keinem auffällt, wie unfaßlich das ist – ist ja so, als wenn mein Nachbar mir verbietet, in meinem Haus herumzugehen – und kein Mensch regt sich darüber auf??? So vernebelt sind die Hirne also schon – na, GZSZ und DSDS usf. haben offenbar ganze Arbeit geleistet! Wie gut, daß sie sich rasch alle Medien gesichert haben! Und die Junge Freiheit einkassiert haben, als diese virulent wurde … nichts fürcvhten sie also mehr, als ein unkontroliertes Medium … sieh’ an!

  4. Braveheart says:

    Hallo Anders,

    gibt es eigentlich schon eine Stellungnahme von Seiten Russlands?

  5. Anders says:

    Hallo, Braveheart.

    Vor 2 Jahren erklärte Russland http://articles.latimes.com/2013/jun/17/world/la-fg-wn-russia-syria-no-fly-zone-20130617 folgendes: “Moscow on Monday declared that it would not accept imposition of a “no-fly” zone over Syria, one of its last remaining allies in the Middle East.”

    Ich habe bisher keine russische Reaktion auf die angebliche Flugverbotzone gesehen. Die westlichen Medien sind auch auffallend schweigsam. Die russische Reaktion wird aber sicherlich kommen, wenn ein syrisches Flugzeug abgeschossen wird. Mal sehen, ob die Türkei das wirklich wagt.

  6. Braveheart says:

    Hallo, Anders,

    hier ein Artikel vom Deutsch-Türkischen-Journal (dtj) vom 28.05.2013:

    […]
    Viele erinnern sich, der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan prophezeite dem Assad-Clan in Syrien offen den Untergang, maßregelte den Irak und drohte dem hochgerüsteten Iran. Es ist in der Tat so, dass sich vor dem Zorn der Türkei keiner im Nahen Osten sicher fühlen kann.
    Die türkische Staatsmacht wirkt bisweilen erdrückend für ihre Nachbarn – mit einer Ausnahme: Russland.

    […]
    Energielieferungen und PKK als Trümpfe Moskaus

    Und vor diesem Grund fühlt sich gerade auch Ankara an Russland gebunden. Während eines Interviews mit namhaften türkischen Politikern im Jahre 2012 fiel die Frage: „Warum wird nicht in Syrien interveniert?“ Die Antwort war kurz und eindeutig: „Nicht gegen den Willen Russlands. Die Russen machen uns das Leben schwer und sie sind gut darin.“

    Es gibt auch eine Sicherheitskomponente, die den Türken Sorgen bereitet: Russland half im Kalten Krieg, die Terrorgruppe Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) aufzubauen, deren Verbrechen Zehntausenden Menschen in der Türkei das Leben kosteten. Die PKK entstand unter sowjetischer Schirmherrschaft im Libanon und in Syrien, später besetzte sie das Bekaa-Tal in den 1980er-Jahren. Es gab aber auch nach dem Zusammenbruch des Kommunismus noch russische Unterstützung für die PKK.

    Die Türkei steht heute inmitten eines Befriedungsprozesses mit den Kurden im eigenen Land. In der Zwischenzeit stellte sich die Türkei aber gegen das Assad-Regime und unterstützt seit 2011 die syrische Opposition.

    Die Angst in Ankara ist, dass Russland das gleiche tun könnte, was man immer tat, wenn die Politik der Türkei nicht gefiel.

    Würde die Türkei in Syrien einmarschieren, könnten radikale kurdische Elemente wieder mobilisiert werden, um innerhalb der Türkei den Krieg wieder anzufachen.

    Das wäre fatal für die Türkei.

    Die Angst vor einer durch Russland unterstützten kurdischen Rebellion und die Gefahr, dass Russland den Gashahn abdrehen könnte, lässt die Türkei so weiter gute Miene zum bösen Spiel machen.

    http://dtj-online.de/wie-russland-eine-turkische-intervention-in-syrien-verhindert-2343

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