Schrecken des Krieges. Putins Vertrauter: “Es wird Krieg in Europa geben”. Westen provoziert Russland maximal. König George V bestand auf den 1. Weltkrieg

Deutsche Wirtschafts Nachrichten 29 Juli 2014: „Ein Vertrauter von Putin sagte, dass das Yukos-Urteil eines internationalen Gerichtshofs (Russland müsse ehemaligen Aktionären 50 Mrd Dollar zurückzahlen) im Lichte der geopolitischen Auseinandersetzung um die Ukraine unerheblich sei: „Es wird einen Krieg in Europa geben. Glauben Sie wirklich, dass das dann noch eine Rolle spielt?“
Die Aussage wurdezuerst  von der Financial Times am 28. Juli 2014. gebracht.
Der US Kongress
bereitet Gesetzgebung vor, die fast mit Sicherheit diesen Krieg auslösen wird: The Russian Aggression Prevention Pact of 2014.

war profitsAm ersten August werden wir des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs mit über 16 Millionen Toten und 20 Millionen Verwundeten  gedenken. Es gab 7 Mio. zivile Tote. Am 4. August, trat das Vereinigte Königreich dem 1. Weltkrieg bei.
Heute wird gleichzeitig eine unheimliche westliche Kalt-Kriegs-Propaganda betrieben – diesmal gegen Russland. Der US Generalstabs-Chef, Martin Dempsey, und das Pentagon vergleichen Putin mit Stalin! Wenn eine Konfrontation mit Russland wirklich eintreffen sollte, wären die Verluste im Ersten Weltkrieg eher unwesentlich im Vergleich zu den Verlusten in einem solchen Dritten Weltkrieg. Denn Russland hat nur die Möglichkeit, Atomwaffen einzusetzen.
Also ist eine Erinnerung an die Grausamkeit des Krieges zur Zeit angemessen.

nathaniel-rothschildIch habe vorher beschrieben haben, wie der britische Adel  mit jüdischen Finanz-Eliten durch Ehen vermischt wurde – und wie König Edward VII. vollständig von Juden dominiert wurde. Insbesondere war Nathaniel Rothschild (rechts) sein “Rasputin”; des Weiteren, wie die Rothschilds den 1. Weltkrieg anstachelten, um ein blühendes Deutschland ohne eine Rothschild-Zentralbank zu zerquetschen. Auch wollten sie die jüdisch-freimaurereische NWO fördern sowie Rache am Haus des Zaren und die Gründung des Staates Israel (Balfour-Erklärung) beschleunigen.

König George V  war von der britischen jüdischen Elite einschl. Rothschilds, sehr beliebt.

The Telegraph 26 July 2014:  Ein Brief wurde von Sir Cecil Graves, (Außenminister) und  Sir Edwards (Grey) Neffen, der den  König (George V) einen Monat nach dem Tod seines Onkels im Jahr 1933traf, geschrieben.
Der Brief wurde von Sir Edward Gros-Gross-Neffen und Enkel von Sir Cecil, Adrian Graves, herausgegraben. Herr Graves erbte Sir Cecils Papiere.

George-V-and-Edwar_2987549b“Der König erzählte mir von dem Interview, das er mit Onkel Edward zwei Tage vor dem Ausbruch des Krieges hatte. Es dauerte eineinhalb Stunden”, schrieb Sir Cecil.

“Er sagte mir, dass Onkel Edward  gesagt habe, er könne unmöglich sehen, welchen berechtigten Grund wir für den Krieg mit Deutschland finden könnten. Seine Majestät antwortete: ‘Sie haben, einen Grund  zu finden, Grey.'”

Der König sagte Grey, “wenn wir nicht in den Krieg ziehen, würde Deutschland Frankreich aufwischen und nachdem die europäische Situation  erledigt sei, würde es weitergehen, um die vollständige Herrschaft über dieses Land zu erhalten. “Aus diesem Grund”, schrieb Sir Cecil, “hatte  er das Gefühl, dass es absolut notwendig sei, dass wir, was auch immer passiere, sofort einen Grund für den Kriegseintritt zu finden hätten”
Kommentar: Die alte britische Gleichgewichtspolitik auf dem Kontinent. Früher war Frankreich der Feind.

“Am nächsten Tag bekam der König  einen Privatbrief  vom (Illuminaten) Poincaré [dem französischen Präsidenten], der auf die (britische) Teilnahme am Krieg drängte, und fast zur gleichen Zeit kam ein Telegramm von König Albert [Belgien] über die Verletzung von Belgien.
“Er schickte diesen Brief geradewegs zu Onkel Edward mit einem Hinweis, dass  hier der Grund sei, und es gebe keinen Grund für ihn, zu versuchen, weitere Gründe auszudenken.”
Am 3. August, kurz nach Erhalt der Anmerkung des Königs, hielt Sir Edward eine Rede vor dem Parlament, in der er sagte: “Es ist klar, dass der Frieden in Europa  nicht erhalten bleiben kann.”
Er machte die inzwischen berühmte Bemerkung, als er sah, dass die Laternen außerhalb leuchteten: “Die Laternen gehen in ganz Europa aus ; wir werden sie zu unseren Lebzeiten nicht wieder leuchten sehen.” Der folgende Tag war Großbritannien im Krieg.

König und Bankiers kümmerten sich nicht um die zahlreichen Opfer der Forderung des Königs

Jens Darup-Croisilles trench Links:  deutscher Schützengraben bei Croisilles, Frankreich, von Leslie Smith´s   Großvater mit dem dänischen Namen Jens Darup gemacht. (Darup ist ein Nachbardorf von meinem Wohnsitz). 6000 Dänen  aus dem deutsch-besetzten Nordschleswig wurden gezwungen,  auf deutscher Seite im Ersten Weltkrieg für eine Sache zu sterben, die sie anwiderte. Einige Dänen schlossen sich den  britischen Streitkräften an – wie Thomas Dinesen, der Bruder der Autorin, Karen Blixen (Jenseits von Afrika). Er liebte den Krieg! und wurde mit dem Victoria-Kreuz ausgezeichnet (schrieb “Niemandsland”, das ich gelesen habe).

 So war der 1.Weltkrieg:

Man lese Erich Maria Remarque´s Buch: “Im Westen Nichts Neues”

Bericht aus dem Ersten Weltkrieg durch einen britischen Kaplan:
The Guardian 27 July 2014 Harry Leslie Smith: Pastor Richard Griffiths diente als Kaplan der  Streitkräfte in der 24. Feld-Ambulanz VIII-Division in Frankreich. Er schrieb über seine Erfahrungen in einem ausführlichen Tagebuch; der Auszug beschreibt die Hinrichtung eines Deserteurs

3. Juni 1915: Ich empfing die schockierende, vertrauliche Information, dass einer der Männer  wegen der wiederholten Fahnenflucht und Feigheit verurteilt worden  war und erschossen werden sollte. Die Nachricht kam spät in der Nacht und ich war fast den ganzen Nachmittag bei ihm. Ich saß auf dem Rand des Schutzraumes und redete, während er auf dem Stroh kauerte. Die Kugeln und Granaten waren egal, wie dieser Junge  mich bat, alles, was ich  könnte, für ihn zu tun, und ich versuchte, ihn zur Wahrheit, Ehre und Gott zu bringen. Viele Gedanken wogen sich ab.

Pro: Seine Jugend, noch keine 20. Seine Umstände – der einzige Sohn seiner verwitweten  Mutter. Seine Gesundheit – er wiederholte, dass sein Kopf  ihn beunruhigte, und er wisse nicht, was er tue.
Kontra: Die Selbstsucht eines Menschen, der für ihn andere Menschen den Gefahren gegenüber stehen lassen will und nicht bereit ist, seinen Anteil zu tragen. Welches Recht hat man überhaupt, die Frage zu stellen? Die Notwendigkeit der Disziplin – auf zwei Schlachtfeldern ist er trotz Warnungen davongelaufen.

4. Juni 1915: 04.30 Uhr: Es ist alles vorbei – das abscheuliche Geschäft. Die eigentliche Qual  war in drei Minuten vorbei und die Bestattung nach weiteren fünf. Alle waren um 03.30 Uhr versammelt. Er war ein Mann, der viele Szenen gemacht hatte, und man meinte,  ich sollte mit ihm nicht wieder sprechen. Ich fühlte, das war richtig. Der Sandsack-Stapel, die Vertiefung davor mit dem Pfahl. Der Graben, der  für den Zweck gemacht war, dem entlang kleine Abteilungen von anderen Bataillonen aufgestellt waren. Das Hinrichtungskommando in einer Front von  etwa 20 Schritten. Der Chef der Militär-Polizei, der Oberst, drei oder vier Offiziere, der Arzt. Ich legte  meinen schwarzen Schal an  und stand an der Seite, fast zu betäubt, um zu beten. Danach kam der Gefangene, kaum in der Lage zu gehen, bittend und stöhnend. Als er um die Ecke bog , entrannte er plötzlich seiner Wache wie wild über den gebrochenen Boden, stolpernd, keuchend, in der Lage in seiner Verzweiflung eine erstaunliche Geschwindigkeit zu erreichen, und er konnte sich eine Zeit lang  von den Männern, die mit ihrer Ausrüstung beladen waren, distanzieren. Er wurde schließlich gefangen, und als er zurück kam, zeigte er eine erbärmliche Figur. Er wurde an den Pfahl gebunden. Seine Augen wurden verbunden. “4 Uhr vorbei,” sagte der Oberst zum Militär-Plizei-Chef. Ein plötzlicher Knall und  die zusammengekrochene irdische Form wurde von der Seele, die ins Jenseits ging,  getrennt.

Wegen “Feigheit” und Fahnenflucht wurden im Ersten Weltkrieg  304 britische Soldaten hingerichtet. Viele dieser “Feiglinge” litten an Granat-Shock (Video).

for king and countryFür König und Empire: Sie waren Menschen – mit dem Leben vor sich, jedoch für viele von ihnen sehr bald hinter sich. Waren ihr König und seine Rothschild-Freunde das Wert?

4. Juni 1915, später: Die Belastung von heute morgen ist ziemlich viel gewesen. Andere Männer haben uns verlassen, so viele jetzt, Gute und Tapfere – einige von ihnen als sündhaft bekannt,  aber durch den  tapferen Tod erlösten sie so viel. Man gedenkt ihrer gerne in einer Zeit wie dieser.
Der erbärmliche Schrei: “Kann ich den Verband ab, Sir? Ich will den Himmel sehen”  – abgebrochen durch den scharfen Knall, den stillen Anschlag, die Stille, die absolute Stille. Die schnelle “Kehrtwende” an das Hinrichtungskommando. Das Rascheln einer feindlichen Kugel im langen Gras über den Weg – es war schwierig, zu beten.

 

 

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