Wirtschaftsnachrichten 18. Juli 2014

BRICS-1024x682Activist Post 16. Juli 2014:   Die fünf BRICS-Länder sind der  US-Dominanz des globalen Finanzsystems überdrüssig und bauen ihre eigenen Versionen  der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF).
Bei einem Gipfel von Dienstag bis Donnerstag in Brasilien, werden die fünf Länder eine $100 Mrd.-schweren Fonds für die Bekämpfung von Finanzkrisen, ihre Version des IWF,  enthüllen. Sie werden auch eine Weltbank-Alternative, eine neue Bank, die Kredite für Infrastrukturprojekte in den Entwicklungsländern leisten soll, in die Wege leiten. Andere Länder können später beitreten. Thomas Wright, Brookings, sagt: Sie wollen ein Sicherheitsnetz, wenn sie sich mit dem Westen zerstreiten”.

DWN 17. Juli 2014: China möchte die USA als Weltmacht Nummer 1 ablösen. Als ersten Schritt wollen die Chinesen die Amerikaner aus Asien verdrängen. Danach soll der Dollar als Weltwährung verschwinden. Der größte Trumpf der Chinesen: Sie sind der größte Gläubiger der USA.

plünderung-bestseller-209x300DWN 17 Juli 2014In Spanien müssen Sparer erstmals in Europa eine Steuer  von 0,03 % ihres Kontoguthabens entrichten. Die Steuer wird rückwirkend eingeführt.
Einmal eingeführt kann der Prozentsatz leicht erhöht werden.  Diese Zwangsabgabe ist erst der Anfang und wird auch nicht auf Spanien beschränkt bleiben. Die finanzielle Repression folgt dem Drehbuch der Plünderung der Welt.

DWN 17 Juli 2014Russlands Aktienmarkt, Währung und Staatsanleihen sind wegen von den USA verhängter Sanktionen gegen vier große russische Konzerne anlässlich der Ukraine-Krise am Donnerstag deutlich gefallen.

DWN 17. Juli 2014 Mehr als 100 Unternehmen könnten sich im kommenden Jahr von der Börse zurückziehen. Damit geht eine Ära der Mitbestimmung von Kleinaktionären und Hedgefonds zu Ende. Die Unternehmen wollen sich selbst ohne Kleinaktionäre  kontrollieren. Als Eigentümer wünschen sich die Manager wohlhabende Familien.

DWN 17. Juli 2014: Die Finanz-Eliten bereiten sich offenbar auf einen Verteilungskampf in der Schuldenkrise vor. Bei einem Treffen in London berieten hochrangige Investoren mit dem IWF und den Zentralbanken über Möglichkeiten, wie sie ihr Vermögen schützen können.

DWN 12 Juli 2014: Wenn die Umverteilung des Reichtums an eine kleine Finanz-Elite (und ihre Konzerne) weitergeht, dann könnte der Unmut der enteigneten Mittelschicht sich leicht gegen die herrschenden Systeme richten. Die OECD hat im vermeintlich reichen Deutschland die Existenz eines veritablen “Lumpenproletariats” entdeckt. Noch versuchen die Systeme allerdings, die Bürger mit Brot und Spielen ruhig zu stellen. Die Taktik könnte nach dem WM-Finale allerdings obsolet werden.

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